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Kultur

  Die von der Weser durchzogene hügelige Landschaft, die in den Solling und den Reinhartswald übergeht und nordwestlich von Hameln durch Teutoburgerwald und Wiehengebirge begrenzt wird, ist voller optischer Reize. Rapsfelder, Getreide, Zuckerrüben und Wiesenflächen wechseln.Waldpartien schneiden in die Täler. Die  Bergrücken sind fast immer von Wald bestanden. Landwirtschaft und Forst prägen seit jeher diese Region.

Das Stiftsherrenhaus in Hameln

     Von Fulda kamen die Mönche um unseren freundlichen Menschenschlag zu christianisieren (in Hameln hat das noch gut funktioniert, erst weiter im Norden ist Bonifatius erschlagen worden). Die mittelalterliche Münsterkirche “St. Bonifatius” wurde neben dem Fischer- und Ackerbürgerdorf zu einem Siedlungskern von Hameln. Der Fluss, die Furt, später die gestaute Weser mit den Wehren waren Handelswege und bildeten die Grundlage für Reichtum. Alle Waren, die den Fluss herunter kamen, so auch die aus Hessen-Kassel, mussten in Hameln umgeladen werden. Der Stau des Flusses erlaubte keine direkte  Weiterfahrt. Ausstellungen im Museum in Hameln  beschäftigen sich mit der Bedeutung des Handelsweges Weser und dem gefürchteten Hamelner Loch.
       In der Stadt selbst erzählen viele  Häuser vom Reichtum der Bürger. Eines der auffallendsten ist das große “Hochzeitshaus”, das als angemessener Rahmen für Feiern diente.
        

Der Rattenfänger auf dem Weg zur Bundesstraße 1